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Mischelemente

Elemente die im Wesentlichen die Aufgabe von distributivem Mischen haben, werden von nahezu allen Extruderhersteller angeboten.

Es kommen typischerweise Elemente mit einer Vielzahl von Zähnen auf einem Zahnkranz, alternierend auf den beiden Wellen, im Einsatz.

Diese Elemente sind nicht selbstreinigend und weisen darum geometrisch eine große Varianz auf, in Zähnezahl, Zahl der Zahnreihen, Breite der Zähne, Steigungsrichtung usw.

Ein anderer Ansatz wird beim sogenannten ZME Element verfolgt. Hier benutzt man als Basis ein eingängiges rückförderndes Schneckenelement. In den Kamm werden überlagert fördernde Nuten eingebracht, sodass Mischzähne entstehen.

Beim SME-Element hingegen werden in ein förderndes zweigängiges Element rückfördernde Nuten eingebracht.

Eine Sonderform des Mischelements ist die sogenannte Igelschnecke. Das Element ist förderneutral und zerschneidet quasi das Produkt. Man erhält einen verteilenden Mischeffekt, allerdings mit, auf die Länge bezogen, relativ wenigen Stromteilungen.

Eine Segmentschnecke SG besteht aus mehreren förderaktiven Segmenten die gegeneinander versetzt angeordnet sind. Hier erreicht man einen schonenden verteilenden Mischeffekt, insbesondere eingesetzt beim Benetzen und Einmischen von Füll- und Verstärkungsstoffen.

Bei der Barriereschnecke wird die Segmentschnecke mit einer Barriere kombiniert. Hier erreicht man eine schonende Dispergierung durch die Ausbildung einer komplexen Dehnströmung welche ohne Scher- und Druckspitzen auskommt.