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Produkte

Maschinenprinzip

Der RingExtruder-RE mit 12 Schneckenwellen ist die evolutionäre Weiterentwicklung des bekannten Gleichdrall-Doppelschnecken-Extruders, bei welchem die Schnecken dicht ineinander greifend betrieben werden.

12 symmetrisch in einem Kreisring angeordnete Schneckenwellen drehen gleichsinnig jeweils um die eigene Achse. Das äußere Gehäuse und der ortsfeste Kern umschließen die Schnecken mit einem engen Spalt. Der Materialtransport erfolgt in einer zweifachen Spirale: um den ortsfesten Kern und um jede einzelne Schnecke. Der vom Gehäuse unbeeinflusste Verfahrensraum im Übergabebereich von Schnecke zu Schnecke, häufig als „Zwickel“ bezeichnet, wird im RingExtruder RE® als zentrales verfahrenstechnisches Instrument umfassend genutzt. Das System arbeitet wirtschaftlicher, bei geringerem Polymerkettenabbau und besserer Dispergierung. Im Zwickel erfolgt die Produktübergabe auf die benachbarte Schnecke durch eine Stromumkehr quer zum Förderstrom, es entsteht im Volumen des Zwickels eine dreidimensionale Dehnströmung. Dadurch findet ein Stoffaustausch ohne partielle Überlastungen bei hervorragender Dispergier-, Benetzungs-, und Homogenisierwirkung statt.

urch die Anordnung der Schneckenwellen im Kreis werden im RE die bekannten Spreizkräfte, die in der Doppelschnecke wirksam sind, über die beiden Nachbarschnecken im Wesentlichen ausgeglichen. Dadurch reduziert sich im RingExtruder der Verschleiß von Gehäusen und Schnecken.