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Dispersives Mischen

Unter dispersivem Mischen versteht man das Zerteilen und anschließende Verteilen von Partikeln. Um einen Partikel zerteilen zu können, muss dessen Oberflächen erst benetzt werden um dann Kräfte übertragen zu können die den Partikel teilen. Dieses zerteilen der Partikel/Tropfen ist in einfachen Scherströmungen nur bis zu einem gewissen Viskositätsverhältnis möglich und stellt bei herkömmlichen Prozessen die am meisten verbreitete Limitierung in Bezug auf die Dispergierqualität dar.

Man kann zeigen, dass zum dispersiven mischen, Dehnströmungen besser geeignet sind als Scherströmungen. Erschwert wird das Ganze noch, wenn die Partikel/Tropfen elastische Eigenschaften aufweisen wie z.B. bei gummiartigen Stoffen.

Der RingExtruder kann Dehnströmungen bauartbedingt besonders gut erzeugen. Dehnströmungen werden zum größten Teil im Zwickelbereich generiert. In nebenstehender Simulation ist dies deutlich über den hohen Wert der Axialgeschwindigkeit im Zwickelbereich (rote Flächen) zu sehen. Die hohe Axialgeschwindigkeit wird durch die Kompression des Schmelzevolumens im Zwickelbereich verursacht und bewirkt eine Belastung durch hohe Normalspannungen.

Der RingExtruder schafft somit durch sein großes Zwickelvolumen die Grundlage für überragende Dispergierleistungen.