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Anwendungen

Aufgabenstellung

Wesentlich beim PET-Recycling ist die Betrachtung der Produktqualität und der Recyclingkosten pro Tonne PET.

Bei der Produktqualität muss die Einhaltung der Lebensmitteltauglichkeit des hergestellten Recyclates höchstes Augenmerk eingeräumt werden. Hierbei gilt es dem post-consumer Material sämtliche Verunreinigungen zu entziehen und ein der Neuware entsprechendes Produkt herzustellen.

Die sogenannte "Dekontaminierung" des Recyclates wird mechanisch mittels Filtration sowie physikalisch über Entgasung realisiert. Während die reine Filtration ein leicht zu lösendes Problem darstellt, ist gerade in Bezug auf die Dekontaminierung von leicht und schwer flüchtigen Bestandteilen die Entgasungsleistung des Extrusionssystems bzw. der nach- oder vorgeschalteten SSP eine wichtige Bedeutung zuzuschreiben.

Die notwendige Dekontaminierungsleistung wird über das FDA-Approval bzw. über Getränkeproduzentenspezifische Prüfungen nachgewiesen.

Die Herstellungskosten setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen wie beispielsweise Anlagenverfügbarkeit, Wartungskosten, Reinigungsaufwand und Betriebskosten. Innerhalb der letzten Jahre entwickelte sich einer starker Wettbewerb zwischen R-PET(recyceltes PET aus Getränkeflaschen) und der Virgin-PET(Neuware). Durch die starke Nachfrage ergaben sich hohe Marktpreise für den wichtigsten Rohstoff der post-consumer Flaschen. Durch die somit steigenden Kosten der PET-Flakes im Vergleich zu den Virgin-PET Preisen sind die Herstellkosten zentraler Mittelpunkt der Wirtschaftlichkeit des PET-Recycling.

Unser Ziel ist die Schaffung eines hocheffizienten und wirtschaftlichen Systems mit der Verknüpfung aller einzelnen Technologien zu einem schlüssigen Gesamtkonzept.